Heute wurden die Preisträger des »Deutschen Science Fiction Preis 2026« bekanntgegeben. Mit dem »Deutschen Science Fiction Preis« würdigt der Science Fiction Club Deutschland e.V. (gegr. 1955) den besten deutschsprachigen Roman und die beste deutschsprachige Kurzgeschichte des Vorjahres im Genre. Der Preis ist mit je 1000 Euro pro Sparte dotiert und damit die einzige derartige Auszeichnung für phantastische Literatur in Deutschland. Ab dem DSFP 2026 sind auch die 2. und 3. PLätze dotiert: Für den 2. Platz in jeder Kategorie gibt es in Zukunft 500 Euro, für den 3. Platz in jeder Kategorie 300 Euro. Die Gewinner erhalten außerdem eine gravierte Medaille. Der Deutsche Science Fiction Preis wird von einem Preiskomitee vergeben, dass alle relevanten Neuerscheinungen des Vorjahres erfasst und liest.
Die Preisverleihung findet am Samstag, den 19.09.2026 um 17:00 Uhr auf dem ElsterCon in Leipzig statt.

Bester Roman
»Lyneham« von Nils Westerboer, Klett-Cotta
Die weiteren Platzierungen:
»Denial of Service« von Aiki Mira, Fischer TOR
»Der Himmel wird zur See« von Sven Haupt, Eridanus Verlag
und
»Thanatopia« von Tom Hillenbrand, Kiepenheuer & Witsch
»Asimovs Kindergarten« von Reda El Arbi, lectorbooks
»Ein Übermaß von Welt« von Sven Haupt, Eridanus Verlag
»We burn the sun« von Anika Beer, Piper Verlag
»Pandoras Flotte« von Christian Märtesheimer, Atlantis Verlag
»Glow in the Dark« von L.U. Sanders, Independently published
Beste Kurzgeschichte
»Blumen für Lisa-9« von Uwe Post
erschienen in »EXODUS 49«, herausgegeben von René Moreau, Heinz Wipperfürth und Hans Jürgen Kugler, Eigenverlag René Moreau
Die weiteren Platzierungen:
»Wir waren hier« von Ralph-Alexander Neumüller, erschienen in »Tales of Science II«, herausgegeben von Marianne Labisch und Kiran Ramakrishnan, p.machinery
»Kinderladen« von Jol Rosenberg, erschienen in »Queer*Welten 15«, herausgegeben von Judith Vogt, Lena Richter und Heike Knopp-Sullivan, Ach je Verlag
»Ausreißende Sterne« von Aiki Mira, erschienen in »Andymonaden«, herausgegeben von Michael Wehren, Memoranda Verlag
»Echo« von Luc François, erschienen in »Angstvoll und leicht sehnsüchtig«, herausgegeben von Samuel Hamen, Hydre Éditions
»Metanoq« von Maximilian Wust, erschienen in »NOVA 37«, p.machinery
»Living Nightlights« von Lisa-Viktoria Niederberger, erschienen in »Klimazukünfte 2050. Wie werden wir leben?«, herausgegeben von Fritz Heidorn und Sylvia Mlynek, Hirnkost Verlag
»Die Amazone« von Michael Pfrommer, erschienen in »Vom Filme schmieden. Und anderen Träumen«, herausgegeben von Patrick A. Kompio und Sebastian Fesser, Independently published
»Sabotage« von Patricia Eckermann, erschienen in »Andymonaden«, herausgegeben von Michael Wehren, Memoranda Verlag
»Notizen eines Sonderlings« von Jan Gardemann, erschienen in »CAPRICE 01«, herausgegeben von Frank G. Gerigk, p.machinery
»Das letzte Mal« von Stephanie Lammers, erschienen in »c’t 02/2025«
Weitere Informationen finden sich hier:
https://dsfp.de/2026/07/24/dsfp-2026-die-preistraeger/
Quelle: Franz Hardt für das Preiskomitee